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Seokanzler 2 – Tag der Optimierung

SEOKanzler Zitate - Welles

Es gab eine Zeit, in welcher der Seokanzler ungestraft durch die Lande ziehen und mit seinem schwarzen Hut Angst und Schrecken unter den SEO-Rebellen verbreiten konnte. Doch damit ist schon seit einiger Zeit Schluss. Black-Hat funktioniert nicht mehr und auch der Seokanzler aus der Zukunft, gespielt von Arnold Blackenhatter, muss sich den gnadenlosen Algorithmen von Skooglenet stellen. Hier möchten wir dir zeigen, warum der Algorithmus so gut ist und welcher Aufwand dahinter steckt – und warum immer weniger Menschen benötigt werden.

Jede Eingabe füttert die Suchmaschine und auch der Seokanzler kann nicht gänzlich unentdeckt unter dem SEO-Radar agieren. Doch Ernst Spaß beiseite: Gehst du auf die Google-Startseite, sammelt der bunte Riese bereits Informationen über dich. Browser, Version, Auflösung, JavaScript-Version, installierte Plugins und zahlreiche Informationen mehr sammelt die Suchmaschine. Klickst du etwas an, werden weitere Daten gesammelt. Was hast du angeklickt, wie lange hast du verweilt, bist du abgesprungen, bist du überhaupt der Seokanzler? Zu diesem Zeitpunkt musst du noch nicht einmal einen Suchbegriff eingegeben haben und Google hat bereits einen erstaunlich großen Berg Informationen über dich gesammelt. Aber davor solltest du dich als Seokanzler nicht abschrecken lassen, schließlich dienen dir diese Informationen später als Grundlage deiner Arbeit.

Wie genau verarbeitet Google die Daten und nutzen sie wirklich dem Seokanzler?

Google und der Seokanzler stehen sowohl in Konkurrenz als auch in Kooperation, denn die Suchmaschine bewertet Webseiten nicht immer nachvollziehbar, liefert Webseiten aber auch mit einen der größten Besucherströme überhaupt. Täglich benutzen hundert Millionen Menschen Google und so bleiben selbst Nischenseiten, etwa die eines Seokanzlers, nicht unentdeckt.

Die Suchmaschine durchforstet Tag für Tag Millionen, wenn nicht gar Milliarden Websites, Microsites, Blogs, Foren, Twitter-Kanäle, Social-Networks wie Google+ und unzählige weitere Quellen für Inhalte, die für Suchende von Interesse sein könnten. Sie springt von Link zu Link und grast dabei – bildlich gesprochen - mit einem großen Netz alle Inhalte ab, archiviert, kategorisiert, sortiert und bewertet sie. Und auf Basis dessen entsteht zum einen eine gigantische Kopie des Internets (denn Google speichert Websites in der Regel noch einmal im seinem Cache, um sie dem Nutzer auch dann anzeigen zu können, wenn die Seite in diesem Augenblick offline ist) aber auch eine ebenso große, wenn nicht sogar größere Datenbank von Metadaten, in der über alle Nutzer der Suchmaschine (und sogar viele andere, die die Suchmaschine nie benutzt haben, aber beispielsweise Erwähnung auf Websites fanden) Informationen gespeichert sind – Inzwischen auch über den Seokanzler.

Ist der Seokanzler im Kampf für oder gegen Skooglenet?

Mit Informationen dazu, wo und wie lange sich Suchende aufhalten, welche Ergebnisse sie anklicken und welche Suchanfragen sie stellen, um die Suche zu präzisieren, kombiniert Google die Daten zusätzlich noch um Querverbindungen zu bisher getätigten Suchvorgängen und reichert dies um Beziehungen zwischen einzelnen Nutzern an. Nutzer werden nicht nur für den Moment erkannt, sondern können auch über einen größeren Zeitraum erneut identifiziert werden. Einige Informationen muss sich Google selbst besorgen (z.B. welche Interessen werden verfolgt), andere liefern die Nutzer frei Haus (z.B. Namen, Adressen, Verbindungen zu anderen Personen, usw.) über Dienste wie Googlemail, YouTube, Google+ und viele weitere. Dadurch ist es Google möglich, sowohl dem Seokanzler, aber auch den anderen Suchenden meist relevante Themen anzubieten. Ausnahmen von Sucheingaben, die zu völlig verwirrenden Ergebnissen führen, existieren selbstverständlich nach wie vor (bis vor kurzem war eines dieser Beispiele der Begriff „Kokoserde“, der von Autoteilen über Fußballinfos und Reisen alles bot – nur so gut wie keine Infos zur Kokoserde), bleiben aber die Ausnahmen.

Die Suchmaschine Google ist weltweit die meistgenutzte Suchmaschine. Und so liefern immer mehr Nutzer immer mehr Daten, sodass die Klassifizierung der Daten immer präziser wird. Dadurch ließe sich ein bestimmter Nutzer zwar immer exakter einem bestimmten Menschen zuordnen, doch hat das für den Seokanzler auch den Vorteil, dass seine Webseite fast ausschließlich von Nutzern gefunden wird, die an seinen Themen interessiert sind – wenn er beispielsweise einen Shop hat, so erhält er durch die Suchmaschine weitere Besucher und letztlich auch Kunden. Im Gegenzug bietet der Seokanzler relevanten und interessanten Inhalt, den Google seinen Nutzern schmackhaft präsentieren kann. Eine Symbiose entsteht.

Wie profitiert die Suchmaschine vom Seokanzler?

Es wird ersichtlich, dass die Suchmaschine dem Seokanzler dient, doch wie ist es umgekehrt? Wie sieht es da mit einer Gegenleistung aus? Die Suchmaschine profitiert von den Inhalten, die ihr zur Verfügung gestellt werden. Je mehr es sind und je unterschiedlicher diese sind, umso relevantere Informationen können dem Suchenden angezeigt werden. Eine der ersten Erweiterungen der Google-Suche war Google AdWords, ein Programm zum Kauf von Werbeanzeigen direkt auf der Suchseite. Gekauft werden diese Anzeigen von Webmastern, die ihre Sichtbarkeit in der Suchmaschine zusätzlich verbessern möchten und weitere potenzielle Kunden erreichen wollen. Google nimmt durch den Verkauf dieser Anzeigen Geld ein und so verdient der Web-Riese inzwischen über 90% seines jährlichen zweistelligen Milliarden-Umsatzes mit Hilfe dieser Werbeanzeigen.

Ein organischer Algorithmus

Dass der Google-Algorithmus eine Art künstliche Intelligenz wäre, ist sicher zu weit gegriffen, doch lässt sich festhalten, dass der Algorithmus von Menschen erschaffen wurde und damit durchaus scheinbar intelligent agiert. Auch für den geschärften Blick des Seokanzlers ist nicht immer ersichtlich, wo der Algorithmus bei der Platzierung von Webseiten seine Finger im Spiel hatte und wo tatsächlich Menschen zu Werke waren. Denn:

Der Algorithmus wächst und verändert sich!

Der Algorithmus erfährt täglich mehrere kleine Änderungen, alle paar Wochen ein größeres Update, wie etwa Panda und Pinguin und alle paar Jahre sogar einen kompletten Wechsel – zuletzt das „Hummingbird“-Update. Dazu kommt, dass Google lernt. Dem hat auch ein Seokanzler nichts entgegenzusetzen. Auch er hat sich den Regeln zu beugen. Google lernt, wie Nutzer agieren, welche Inhalte interessant sind, warum bestimmte Inhalte gemieden und andere mit offenen Armen aufgenommen werden.

Dieser Algorithmus erforderte jedoch einen enormen Aufwand. So sind nicht nur die besten Softwareingenieure und Mathematiker erforderlich, um den Algorithmus zu schreiben. Auch der Seokanzler mit seinen Besuchern ist nicht ausreichend, ein solches Konstrukt wie Google am Laufen zu halten. Es benötigt außerdem nämlich noch eine gigantische Rechenkraft. Google umfasst nicht nur ein Rechenzentrum, in dem jede Sekunde Billionen von Rechenoperationen durchgeführt werden, sondern weltweit sehr viele verschiedene. Alle dienen der Verbreitung der Dienste des Suchmaschinen-Riesen und tragen damit wiederum der Symbiose zwischen Suchmaschine und Seokanzler bei.

Sekündlich wollen tausende Anfragen verarbeitet werden. Dabei geht es nicht mehr nur darum, die Website mit der häufigsten Erwähnung des eingegebenen Suchbegriffs auszugeben. Vielmehr müssen Beziehungen hergestellt, Daten aus der Vergangenheit und Prognosen zurate gezogen werden. Die Suchmaschine soll den Seokanzler verstehen, wenn er etwas ins Suchfeld eingibt. Das Update „Hummingbird“ ist der aktuell größte Schritt in die Richtung, Nutzereingaben noch präziser in einen Kontext zu setzen und letztlich sogar komplette Fragen zu beantworten. Mit Google Now auf Android-Smartphones bewies Google bereits, dass der Algorithmus in der Lage ist, eine Korrekte Antwort auf die Frage „Wie alt ist Angela Merkel?“ zu geben – auch wenn Sie Bundeskanzlerin und nicht Seokanzlerin ist und damit in keinem direkten Zusammenhang zur Suchmaschine steht.

Google sucht sich die Informationen von Webseiten wie Wikipedia und extrahiert wichtige Informationen, um sie direkt in der Suche anzuzeigen. Alles läuft darauf hinaus, dass der Nutzer irgendwann nicht mehr eine Reihe von Begriffen eingibt, in der Hoffnung, die passende Seite zu finden, sondern, dass er eine Reihe von Fragen stellt, ohne auch nur ein einziges Ergebnis anzuklicken. Die Suchmaschine gibt die Antwort. Schon seit einigen Jahren versucht die Suchmaschine Wolfram Alpha in dieser Nische Halt zu finden, doch die Ergebnisse sind bislang eher als experimentell anzusehen und helfen nur in einigen Spezialfällen wirklich weiter.

Wohin wird die Reise des Seokanzlers gehen?

Ob Google in absehbarer Zeit zu einem Interface zwischen Daten und Menschen wird so wie die künstliche Intelligenz in den Raumschiffen des Star-Trek-Universums, bleibt fraglich, doch es scheint, dass ein Dialog zwischen Seokanzler und Suchmaschine in immer greifbarere Nähe rückt.

Aber welche Konsequenzen hätte das? Müsste man künftig seine eigene Website mit Argumenten vor der Suchmaschine verteidigen? Und wird sich die Suchmaschinenoptimierung somit in den nächsten Jahren zu einem Gefecht der Argumente werden? Wir bleiben gespannt.

Vielleicht hast du ja auch eine Idee, Seokanzler?!

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